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Orkan "Xynthia" fordert sieben Menschenleben in Deutschland

Berlin (dts) - In Deutschland hat der Orkan "Xynthia" sieben Menschenleben gefordert. Der Orkan riss mit Geschwindigkeiten von bis zu 180 Kilometern pro Stunde viele Bäume und Verkehrsschilder aus. Dadurch kam es zu schweren Verkehrsbehinderungen und Unfällen in Deutschland. Am stärksten betroffen waren die Bewohner der Bundesländer Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg. Stromausfälle, beschädigte Autos und Straßensperrungen waren die Folge. In einigen Regionen Deutschlands wurde der Zugverkehr zeitweise komplett eingestellt. Auch auf dem Frankfurter Flughafen fielen 242 von 1.270 Starts und Landungen aus. Gebietsweise waren Polizei und Feuerwehr im Dauereinsatz. Das kräftige Tiefdruckgebiet wirkte vom 26. bis 28. Februar auf Westeuropa. Die kräftigen Böen in Spanien, Frankreich, Portugal und Deutschland verursachten 60 Todesfälle und hinterließen Schäden in Millionenhöhe. Die starken Regenfälle und Böen führten zu Hausüberflutungen und Strommausfällen für mehr als eine Million Franzosen. Die meisten Toten in Frankreich waren Opfer von Überschwemmungen. Andere wurden von herabfallenden Ästen oder Baumaterial erschlagen. Die mittelfranzösische Atlantikküste wurde zudem stark verwüstet.
DEU / Natur / Katastrophe
01.03.2010 · 23:35 Uhr
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