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Organspendeskandal: Justiz ermittelt wegen fahrlässiger Tötung

Göttingen (dpa) - Eine Woche nach Bekanntwerden eines möglichen Organhandels an der Göttinger Uniklinik wird gegen zwei Ärzte nun auch wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt. Wenn die Mediziner ihre Patienten mit manipulierten Daten auf der Warteliste für Spenderlebern nach oben gemogelt hätten, seien dadurch eventuell andere Kranke gestorben, hieß es bei der Staatsanwaltschaft. Ermittelt wird gegen die Ärzte auch wegen möglicher Bestechung. Ob tatsächlich Geld von Patienten floss, steht aber noch nicht fest.

Kriminalität / Organspende
27.07.2012 · 16:06 Uhr
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