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Oppositionspolitiker Abdullah nennt Wahl von Karzai "illegal"

Kabul (dts) - Abdullah Abdullah, früherer afghanischer Außenminister und Präsidentschaftskandidat, hat die Wiederwahl von Präsident Hamid Karzai als "illegal" kritisiert. Der Entscheidung der Wahlkommission fehle "jegliche legale Basis", sagte Abdullah. Die derzeitige Regierung könne nicht für gerechte Verhältnisse im Land sorgen und werde an der Bekämpfung der Korruption scheitern, so Abdullah. Der Rivale von Karzai hatte am Sonntag seinen Rückzug von der für den 7. November geplanten Stichwahl bekannt gegeben. Die Wahlkommission hatte daraufhin die Stichwahl abgesagt und Amtsinhaber Karzai zum Sieger erklärt. In der Wahl im August hatte es massiven Wahlbetrug gegeben.
Afghanistan / Regierung / Wahlen
04.11.2009 · 11:00 Uhr
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