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Oppositionsgruppen lehnen Gespräche unter Mubarak ab

Kairo (dpa) - Der liberale ägyptische Politiker Aiman Nur hat sich gegen Gespräche mit dem Regime unter Präsident Husni Mubarak ausgesprochen. Er selbst sei nicht bereit, an solchen Gesprächen teilzunehmen, solange Mubarak an der Macht sei, sagte Nur am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa in Kairo.

«Für Mubarak ist die einzige Lösung ein Abschied von der Macht», sagte Nur weiter. Friedensnobelpreisträger Mohammed El Baradei und die Muslimbruderschaft hatten zuvor erklärt, sie seien grundsätzlich bereit, mit dem Vizepräsidenten Omar Suleiman zu sprechen, jedoch müsse Mubarak vorher zurücktreten. Suleiman stellte seinerseits Bedingungen für einen Dialog. Vorher müssten sich die Demonstranten von den Straßen zurückziehen, verlangte er.

Unterdessen forderte Nur, der zusammen mit El Baradei und einem Führer der Muslimbruderschaft als Mitglied einer möglichen Regierung der Nationalen Einheit gehandelt wird, die Vereinten Nationen sollten die Demonstranten schützen und sich in den Konflikt in Ägypten einmischen. Die Zusammenstöße vom Vortag bezeichnete er als «brutale Angriffe und Massenmord an friedlichen Demonstranten».

Unruhen / Regierung / Ägypten
03.02.2011 · 14:01 Uhr
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