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Opposition will Merkel als Zeugin zur Kundus-Affäre

Berlin (dpa) - Nach der Veröffentlichung vertraulicher Unterlagen zur Kundus-Affäre will die Opposition jetzt Kanzlerin Angela Merkel als Zeugin vor dem Untersuchungsausschuss. Ihre Aussage sei unabdinglich, sagte Grünen-Ausschussobmann Omid Nouripour. Paul Schäfer von der Linken sagte, es eine Reihe von Fragen sei drängender geworden. Auch die SPD schloss sich den Forderungen an. Hintergrund ist eine jetzt aufgetauchte Email, aus der hervorgeht, dass das Kanzleramt bereits einige Stunden Hinweise auf zivile Opfer hatte.
Konflikte / Untersuchungsausschuss / Afghanistan
27.03.2010 · 08:20 Uhr
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