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Opposition übernimmt Macht in Kirgistan

Bischkek (dts) - In Kirgistan ist es heute zur Machtübernahme durch die Opposition gekommen. Oppositionellen zufolge hat der Staatspräsident Kurmanbek Bakijew aufgrund der andauernden blutigen Proteste die Hauptstadt Bischkek verlassen. Der Oppositionsführer Temir Sarijew erklärte, Premierminister Usenow habe "den Rücktritt der Regierung erklärt", als die Oppositionellen "das Regierungsgebäude betreten haben, um zu verhandeln." Die seit gestern andauernden Proteste in Bischkek forderten nach Angaben des Gesundheitsministeriums mindestens 47 Tote und rund 400 Verletzte. Tausende Oppositionsanhänger belagerten den Regierungspalast und lieferten sich Kämpfe mit der Polizei. Während der Unruhen hatte die Polizei das Feuer auf die Demonstranten eröffnet und mehrere erschossen. Einem Oppositionsaktivisten zufolge soll bei den Auseinandersetzungen auch Innenminister Moldomusa Kongatijew getötet worden sein, was die bisherige Regierung jedoch bisher dementierte. Der von der oppositionellen Vereinigten Volksbewegung gebildete Regierung gehören laut Sarijew 13 Menschen an, die Vorsitzende der "Vertrauensregierung" ist Rosa Otunbajewa.
Kirgistan / Politik
07.04.2010 · 20:46 Uhr
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