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Opposition kritisiert Merkels Opel-Politik

Berlin (dts) - Die Oppositionsparteien kritisieren die Entscheidungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel in den Verhandlungen um den Autokonzern Opel. In einem Interview mit dem "Handelsblatt" sagte der stellvertretende FDP-Vorsitzende Brüderle, man könne nur hoffen, dass die Bundesregierung nicht auf das "falsche Pferd" gesetzt habe. "Sollte Magna tatsächlich den Zuschlag erhalten, ist die Bundesregierung Opel finanziell sehr eng verbunden", so der FDP-Politiker. Das werde es schwer machen, sich etwaigen späteren Nachforderungen zu entziehen. Auch Grünen-Fraktionschef Kuhn warf der Regierung schlechte Verhandlungen vor. Man habe die "Risiken der Opel-Rettung einseitig den Steuerzahlern aufgebürdet", so Kuhn im "Handelsblatt". Merkel hatte in den Verhandlungen um den Konzern verkündet, den staatlich garantierten 4,5-Milliarden-Euro-Kredit für Magna vorerst ohne andere europäische Staaten aufzubringen, um eine zeitnahe Lösung für Opel zu finden.
DEU / Opel / Parteien
21.08.2009 · 14:42 Uhr
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