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Opferverbände fordern Stasi-Einzelfallprüfung

Berlin (dpa) - Die Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft haben angesichts Tausender ehemaliger Stasi-Mitarbeiter im öffentlichen Dienst eine Einzelfallprüfung gefordert. Zunächst müssten die leitenden Mitarbeiter und dann alle Beschäftigten auf eine frühere Tätigkeit für die DDR-Staatssicherheit überprüft werden. Die Behörden der neuen Bundesländer seien «in eine große Glaubwürdigkeitskrise» gekommen. Laut einem Medienbericht sollen rund 17 000 Ex-Stasi-Beschäftigte weiterbeschäftigt worden sein.
Geschichte / Stasi / Öffentlicher Dienst
10.07.2009 · 03:51 Uhr
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