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Opel-Verkauf an Magna weiterhin umstritten

Rüsselsheim (dts) - Innerhalb der EU ist der Verkauf von Opel an Magna weiterhin umstritten. Grund für die Unstimmigkeiten ist die Frage nach der gerechten Verteilung der geplanten Finanzhilfen. Vor allem Spanien und Belgien kritisieren die Vorgehensweise der Bundesregierung. "Wenn Sie mit guten Freunden in ein Restaurant gehen, lesen Sie zunächst die Speisekarte. Dann treffen Sie die Entscheidung und essen zu Mittag. Erst dann zahlen Sie. Heute sind wir aufgefordert worden, die Rechnung zu zahlen, ohne die Speisekarte gesehen zu haben", sagte der spanische Industrieminister Miguel Sebastian heute in Berlin nach Gesprächen zwischen Bundesregierung, europäischen Opel-Ländern und der EU-Kommission. Während in Spanien das Opel-Werk nahe Zaragoza als bedroht gilt, bangt Belgien um seine Produktionstätte in Antwerpen. Von den Finanzhilfen hat Deutschland bereits einen Kredit von 1,5 Milliarden Euro ausgezahlt, weitere drei Milliarden sollen folgen. Allerdings ist bislang ungewiss, in welchem Ausmaß sich die übrigen EU-Staaten daran beteiligen.
EU / Opel / Magna
15.09.2009 · 22:14 Uhr
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