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Opel-Treuhand streitet über mögliche Investoren

Berlin (dts) - Die von Bund und Ländern bestellten Vertreter der Opel-Treuhand bevorzugen offenbar andere Lösungen als die von der Politik favorisierte Übernahme durch den Zulieferer Magna. Das berichtet das "Handelsblatt". Demnach hätte sich Ex-Conti-Chef Manfred Wennemer als Vertreter des Bundes in einer ersten Sondierungsrunde mit Managern von General Motors (GM) am Dienstag dafür ausgesprochen, Opel in eine Planinsolvenz zu entlassen und danach mit staatlicher Hilfe einen Neuanfang zu versuchen. Der FDP-Politiker Dirk Pfeil als Vertreter der Länder mit Opel-Standorten hingegen soll dafür plädiert haben, den Rüsselsheimer Autobauer an den Finanzinvestor RHJ zu verkaufen. Die Stimme der beiden hat Gewicht, weil sie von der deutschen Politik bewusst als unabhängige Fachleute bestellt worden sind. Für Opel bieten nur noch Magna und RHJ. Der chinesische Bieter BAIC schied gestern nach Sondierung seines Angebots aus.
DEU / Automobilindustrie
24.07.2009 · 08:27 Uhr
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