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Opel: Magna und Sberbank bringen offenbar nur 100 Millionen Euro ein

Hamburg (dts) - Der österreichisch-kanadische Autozulieferer Magna und die russische Sberbank bringen bei der Opel-Übernahme offenbar nur 100 Millionen Euro an Eigenkapital ein. Das berichtet das Magazin "Spiegel" auf seiner Internetseite. Demnach geht dies aus einer unveröffentlichten Absichtserklärung hervor. Bislang hieß es, dass die Beiden 500 Millionen Euro einbringen. 400 Millionen stellen Magna und Sberbank hingegen nur als zinsloses Darlehen zur Verfügung, für das sie sich Sicherheiten einräumen ließen. Erst schrittweise und über Jahre soll der Kredit in Eigenkapital umgewandelt werden. Ein Gutachten der Unternehmensberatung McKinsey im Auftrag der hessischen Landesregierung hält das Magna-Konzept ebenfalls für risikoreich. "Die Annahmen erscheinen optimistisch, die kostenbezogenen Ergebnisverbesserungen sind anspruchsvoll", heißt es dort.
DEU / Wirtschaftskrise / Automobilindustrie
06.06.2009 · 09:31 Uhr
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