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Opel-Betriebsrat kündigt Widerstand an

Rüsselsheim (dpa) - Die Arbeitnehmervertreter von Opel haben Widerstand gegen den Sanierungsplan der US-Mutter General Motors (GM) angekündigt.

«Der Betriebsrat und die IG Metall werden dieses Vorgehen, die Sanierung von Opel in Europa zulasten von Deutschland und Belgien durchzuziehen, nicht akzeptieren», sagte Opel-Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz am Mittwoch in Rüsselsheim. GM wolle bei Opel und Vauxhall in Europa 8684 Arbeitsplätze abbauen, davon 7230 in Antwerpen und den vier deutschen Standorten insgesamt. Im einzelnen sehe der Unternehmensplan von GM vor, in Rüsselsheim knapp 2500 Stellen abzubauen, in Bochum 1800 und in Eisenach und Kaiserslautern jeweils 300.

Der Kaiserslauterer Opel-Betriebsrat rechnet mit einem Abbau von gut 280 Stellen in dem Werk. «Diese Zahl, wenn es denn dabei bleibt, ist nicht das große Problem», sagte der stellvertretende Betriebsratschef Lothar Sorger am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur dpa.

Über Altersteilzeit werde in den nächsten Jahren ein Mehrfaches dieser Zahl in Kaiserslautern frei. Unsicher ist wohl nach wie vor die langfristige Zukunft der Motorenfertigung. «Da ist schon noch die Angst da», sagte Sorger. In Kaiserslautern arbeiten knapp 1100 Beschäftigte in der Motorenfertigung, gut 2400 Mitarbeiter sind im Komponentenwerk beschäftigt.

Auto / Opel
25.11.2009 · 17:12 Uhr
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