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Opel-Arbeitnehmervertreter warnen vor Verzögerungstatik

Frankfurt/Main (dts) - Die Arbeitnehmervertreter von Opel haben die Entscheidung der US-Regierung kritisiert, sich aus den Verkaufsverhandlungen für Opel herauszuhalten. Es sei eine schlechte Nachricht, dass Washington General Motors dabei freie Hand lassen wolle, sagte der Bezirksleiter der IG-Metall Hessen, Armin Schild, in einem Interview im Deutschlandfunk. Schild, der zugleich Mitglied im Aufsichtsrat von Opel ist, forderte auch von Bundeskanzlerin Merkel eine stärkere Unterstützung für den österreichisch-kanadischen Investor Magna. Ein Verkauf an den von General Motors favorisierten Finanzinvestor Ripplewood wäre eine Kriegserklärung an die Opel-Belegschaft, warnte Schild.
DEU / Automobilindustrie
06.08.2009 · 09:27 Uhr
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