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OPCW berät über Zerstörung syrischer Chemiewaffen

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Den Haag (dpa) - Die Organisation für ein Verbot von Chemiewaffen (OPCW) hat Beratungen über die Zerstörung der syrischen Chemiewaffen aufgenommen.

Der 41 Mitglieder zählende Exekutivausschuss wollte in Den Haag über den von Syrien vorgelegten Plan zur vollständigen Zerstörung von rund 1000 Tonnen tödlicher Kampfstoffe beschließen. Danach soll der größte Teil des Arsenals, zu dem auch Sarin und Senfgas gehören sollen, außerhalb des Landes vernichtet werden.

Experten der OPCW kontrollieren in Kooperation mit den Vereinten Nationen die syrischen Bestände und Mittel zur Herstellung chemischer Waffen. Seit Beginn ihres Einsatzes vor gut einem Monat haben die Inspekteure 22 der 23 von Syrien angegebenen Standorte überprüft. Alle Anlagen zur Produktion der Waffen und zum Abfüllen von Munition sollen zerstört sein. Bis Mitte 2014 soll Syrien nach einer Resolution des UN-Sicherheitsrates von Chemiewaffen frei sein.

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Konflikte / Chemiewaffen / Syrien
15.11.2013 · 10:28 Uhr
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