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Online-Petition gegen Gewalt in Bussen und Bahnen

Ein Sicherheits-Mitarbeiter überwacht in einem Bahnhof in Berlin das Geschehen auf dem Bahnsteig.Großansicht
Berlin (dpa) - Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi macht mobil gegen Gewalt in Bussen und Bahnen. In einer Online-Petition an den Deutschen Bundestag ruft sie dazu auf, Gewalttäter im öffentlichen Nahverkehr härter zu bestrafen.

«Sowohl Beschäftigte als auch Fahrgäste werden immer häufiger Opfer brutaler Gewalt. Das muss endlich ein Ende haben», erklärte Erhard Ott vom Verdi-Bundesvorstand am Sonntag in einer Pressemitteilung.

Die Gewerkschaft fordert, Übergriffe gegen Beschäftigte und Fahrgäste als Tatbestand im Strafgesetzbuch zu erfassen. Bisher würden solche Fälle juristisch nur als «Vergehen» betrachtet, die nur auf Antrag verfolgt würden.

Die Gewerkschaft hofft, dass sich mehr als 50 000 Unterstützer für die Petition finden. Von dieser Zahl an muss das Gesuch im Bundestag öffentlich debattiert werden. Die Petition mit dem Titel «Strafen nach dem Strafgesetzbuch - Sanktionen gegen Gewalt im öffentlichen Personennahverkehr» läuft bis zum 12. November 2009.

Bundestag / Kriminalität / Bahn
25.10.2009 · 14:50 Uhr
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