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Oktoberfest: «Unvorhergesehenes ist immer möglich»

München (dpa) - Für die Sicherheit beim Münchner Oktoberfest sieht der Münchner Kreisverwaltungsreferent Wilfried Blume-Beyerle nach der Katastrophe von Duisburg keinen zusätzlichen Handlungsbedarf.

Das Konzept, das Jahr für Jahr fortgeschrieben werde, habe sich bewährt, sagte Blume-Beyerle. «Aber man kann nie ausschließen, dass etwas passiert - Unvorhergesehenes ist immer möglich.»

Grundsätzlich sei jede Großveranstaltung in gewisser Weise gefährlich: «Jeder, der auf eine Großveranstaltung geht, begibt sich in eine größere Gefahr, als wenn er in den Wald zum Pilze sammeln geht - das ist keine Frage», betonte der parteilose Chef des Münchner Ordnungsamtes. «Aber man kann natürlich sehr viel tun, um die Gefahren zu minimieren - und ich glaube, das tun wir.»

Das schriftliche Sicherheitskonzept für die Wiesn sei ungefähr daumendick. Da gebe es etwa für die Bierzelte, die 4000 bis 10 000 Besucher fassen, Vorschriften über Länge und Breite der Rettungswege, die Zahl der Ordner und das Ordnerkonzept und auch Vorgaben dazu, wann ein Zelt wegen Überfüllung zugemacht werden müsse. 300 bis 400 Polizisten seien auf der Wiesn im Einsatz.

München hatte sich 2007 auch als Austragungsort für die Loveparade beworben, aber das Ruhrgebiet hatte den Zuschlag erhalten. «Also leicht wäre das nicht gewesen - wir hätten uns das schon genau angeschaut», sagte der Beamte. Denn bei einer Loveparade «spielen sicher auch Drogen eine Rolle, da ist eine aufputschende Musik - das muss man natürlich auch bedenken. Das ist kein Treffen der Gerontologen Deutschlands.»

Notfälle / Loveparade / Oktoberfest
26.07.2010 · 15:16 Uhr
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