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Ohrfeige für Sarkozy-Lager bei Kommunalwahl

Frankreichs Präsident Sarkozy zusammen mit seiner Frau Carla Bruni bei der Stimmabgabe.Großansicht
Paris (dpa) - Das bürgerlich-rechte Regierungslager von Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy geht nahezu chancenlos in die zweite Runde der Regionalwahlen. Im ersten Abstimmungsdurchgang am Sonntag kam die konservative UMP nach ersten Prognosen nur auf 26,7 Prozent der Stimmen.

Die Sozialisten und andere linke Gruppen holten bei einer historisch niedrigen Wahlbeteiligung zusammen mehr als 50 Prozent. Vor allem die Schwesterpartei der deutschen SPD hatte dazu aufgerufen, Sarkozy nach der Hälfte seiner ersten Amtszeit für seine Politik abzustrafen. Sie hofft, künftig in allen französischen Regionen die Mehrheit zu stellen.

Insgesamt waren mehr als 44 Millionen Stimmberechtigte aufgerufen, über die Zusammensetzung der 26 Regionalparlamente zu entscheiden. Mehr als jeder zweite Wahlberechtigte blieb nach Angaben des Innenministeriums allerdings zu Hause. Die endgültige Entscheidung über die Zusammensetzung der sogenannten Regionalräte fällt am kommenden Sonntag. Dann reicht die relative Mehrheit der Stimmen für den Wahlsieg aus. Im ersten Wahlgang wäre eine absolute Mehrheit notwendig gewesen.

Wahlen / Frankreich
14.03.2010 · 20:20 Uhr
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