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Offenbar mehr als 100 Menschen bei Miliz-Angriffen im Sudan getötet

Dschuba (dts) - Nach Angriffen in einer Reihe von ethnisch motivierten Kämpfen sind seit vergangenem Sonntagmorgen im Süden des Sudan mindestens 100 Bewohner eines Dorfes ums Leben gekommen. Wie UN-Sprecher heute mitteilten, hatten Tausende bewaffnetete Kämpfer der Lou Nuer-Volksgruppe das Dorf überfallen und Einwohner sowie Sicherheitskräfte angegriffen. In der selben Region waren wenige Wochen zuvor mehr als 185 Lou Nuer bei ethnischen Auseinandersetzungen mit dem Volksstamm der Murle getötet worden. In diesem Jahr sind bereits etwa 2.000 Menschen im südlichen Sudan bei vergleichbaren Konflikten ums Leben gekommen. Bereits im Jahr 2005 war ein Friedensabkommen zwischen dem Norden und Süden des Landes geschlossen worden, welches die Konflikte allerdings nicht vollständig beruhigen konnte.
Sudan / Kämpfe / Volksgruppen
21.09.2009 · 18:33 Uhr
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