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Ölteppich vor Brasiliens Küste

Ölteppich vor Brasiliens Küste: Präsidentin Dilma Rousseff fordert eine «rigorose Aufklärung». Archivfoto: Joedson Alves

São Paulo (dpa) - Aus einem Ölfeld vor der Küste Brasiliens sind bis zu 100 000 Liter Öl ausgetreten. Wie der US-Konzern Chevron mitteilte, wurde ein Ölteppich in der Nähe das Ölfelds «Frade» rund 370 Kilometer vor der Küste Rio de Janeiros gesichtet. Chevron führt dort Tiefbohrarbeiten durch.

Die Bohrungen wurden vorerst ausgesetzt. Zunächst war aber noch unklar, ob der Ölfilm bei den Arbeiten verursacht wurde. Die Ölförderung gehe weiter, da sie nicht in Zusammenhang mit dem Vorfall stehe, erklärte der US-Konzern am Samstag (Ortszeit).

Nach Kontrollflügen schätzt Chevron, dass zwischen 400 und 650 Barrel (je 159 Liter) Öl ins Meer flossen. Der Konzern wollte Schiffe in die Region schicken, um den Ölteppich zu bekämpfen und die Umweltschäden zu minimieren, hieß es. Das Öl war am Donnerstag bemerkt worden. Allerdings war man da noch von geringeren Mengen - rund 60 Barrel - ausgegangen.

Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff forderte eine «rigorose Aufklärung». Chevron ist mit 51,7 Prozent an dem Ölfeld beteiligt, die brasilianische Petrobras hält 30 Prozent, den Rest ein japanisches Unternehmen.

Umwelt / Brasilien
13.11.2011 · 13:46 Uhr
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