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Ölpreise fangen sich etwas

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Singapur (dpa) - Die Ölpreise haben sich am Dienstag etwas von ihrem Sinkflug der vergangenen Tage und Wochen erholt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Juli-Lieferung 99,40 US-Dollar.

Das waren 55 Cent mehr als am Montag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) stieg um 99 Cent auf 84,81 Dollar. Zu Wochenbeginn hatten die Preise zunächst weiter nachgegeben, sich am Abend aber gefangen.

Nachdem die Ölpreise nunmehr seit Wochen unter starkem Druck stehen, sprachen Händler zuletzt von Anzeichen einer Stabilisierung. Hierzu trug auch die US-Börse bei, wo die Verluste am Montag bis zum Handelsschluss eingeengt wurden. Darüber hinaus wiesen Marktbeobachter auf die stark «überverkaufte» Lage am Ölmarkt hin. Das bedeutet, dass der negative Trend der vergangenen Wochen möglicherweise zu stark ausgefallen ist. Allein seit Anfang Mai haben die Ölpreise um über 20 Prozent nachgegeben. Gründe sind die Euro-Schuldenkrise und zuletzt schwache Konjunkturdaten aus nahezu allen Wirtschaftsregionen.

Energie / Öl
05.06.2012 · 12:52 Uhr
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