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Ölpest vor US-Küste tötete 6000 Vögel

Toter Austernfischer am Strand nahe Waveland (Mississippi): Durch die Ölpest im Golf von Mexiko sind möglicherweise über 6000 Vögel und 600 Meeresschildkröten getötet worden.Großansicht

Washington (dpa) - Durch die Ölpest im Golf von Mexiko sind nach Erhebungen der US-Regierung möglicherweise über 6000 Vögel und 600 Meeresschildkröten getötet worden.

Über 2000 ölverschmierte Vögel wurden nach Beginn der Katastrophe im Frühjahr vor der US-Küste gerettet und gereinigt, 1246 von ihnen konnten nach einer Behandlung bisher wieder freigelassen werden, berichtete das Einsatzzentrum der Regierung am Mittwoch.

Allerdings handele es sich lediglich um erste Zahlen, noch sei nicht ganz sicher, ob tatsächlich alle der 6104 entdeckten toten Vögel Opfer der Ölpest seien.

Die Katastrophe, die am 20. April durch eine Explosion auf der Bohrinsel «Deepwater Horizon» begann, war die schwerste bisher bekannte Ölpest weltweit. 780 Millionen Liter Öl flossen drei Monate lang ins Meer, weite Teile der US-Küste wurden verseucht.

Umwelt / USA
28.10.2010 · 09:25 Uhr
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