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Öcalans «Road Map» lässt auf sich warten

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Istanbul (dpa) - Der mit Spannung erwartete «Friedensplan» von PKK-Chef Abdullah Öcalan zur Lösung des Kurdenkonflikts in der Türkei lässt weiter auf sich warten.

Die Anwälte des inhaftierten Kurdenführers, die seine «Road Map» am Mittwoch in Empfang nehmen und der Öffentlichkeit vorstellen wollten, mussten unverrichteter Dinge wieder umkehren. Das Motorboot, mit dem sie auf die Gefängnisinsel Imrali im Marmarameer wollten, fiel wegen einer technischen Panne aus, wie türkische Medien berichteten. Öcalan sitzt seit seiner Festnahme am 15. Februar 1999 als einziger Insasse im Gefängnis auf der Insel im Marmarameer.

Ein neuer Termin für die Fahrt der Anwälte zu Öcalan stehe noch nicht fest, sagte der Sprecher des Anwaltsbüros der Deutschen Presse-Agentur dpa. Erst müsse das Boot repariert werden. Öcalans «Friedensplan» sollte bereits am 15. August, pünktlich zum 25. Jahrestag des ersten blutigen Angriffs der PKK, vorgestellt werden. Doch auch an diesem Tag waren die Anwälte mit leeren Händen zurückgekehrt, weil Öcalan seinen Text noch nicht abgeschlossen hatte.

Konflikte / Kurden / Türkei
19.08.2009 · 13:41 Uhr
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