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Obama will Milliarden ins US-Stromnetz stecken

Obama vor SolaranlageGroßansicht
Washington (dpa) - Die US-Regierung will 3,4 Milliarden Dollar (rund 2,3 Milliarden Euro) für die Modernisierung des Elektrizitätsnetzes im Land ausgeben. Das gab Präsident Barack Obama am Dienstag bei einem Besuch in Florida bekannt.

Die Mittel kommen demnach aus dem 787-Milliarden-Dollar schweren Konjunkturprogramm, das im Februar verabschiedet worden war.

Die Investition soll die Stromerzeugung effizienter machen und der wachsenden Nutzung von Wind-, Sonnen- und anderen erneuerbaren Energien gerecht werden. Außerdem verspricht sich die Regierung davon die Schaffung Zehntausender Arbeitsplätze, wie das Weiße Haus erklärte. Da sich die Industrie bereit erklärt habe, den staatlichen Ausgaben entsprechend ebenfalls zu investieren, könnten nun sogar mehr als acht Milliarden Dollar in die Modernisierungsprojekte gesteckt werden.

Obama beklagte beim Besuch einer großen Solaranlage in Arcadia, dass das US-Stromnetz immer noch immer mit Hilfe jahrzehntealter Technologien betrieben werde. Es müsse dringend verbessert werden, sagte der Präsident. Dank der neuen Investitionen könnten etwa in entlegenen Gebieten erzeugte erneuerbare Energien leichter in bevölkerungsreiche Zentren befördert werden - «so dass eine Windanlage im ländlichen South Dakota Häuser in Chicago mit Strom versorgen kann.»

Energie / USA
28.10.2009 · 06:51 Uhr
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