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Obama warnt vor nuklearer Bedrohung durch Terroristen

Washington (dts) - In Washington treffen sich heute und morgen 47 Staats- und Regierungschefs zum großen Atomgipfel mit US-Präsident Barack Obama. Obama will auf dem Gipfel den Grundstein für seine Vision einer atomwaffenfreien Welt legen. Die größte Gefahr für den Weltfrieden gehe laut Obama derzeit von terroristischen Gruppen wie Al Kaida aus, die in den Besitz von atomaren Waffen gelangen könnten. Kurzfristig stehe daher die Sicherung bestehender atomarer Anlagen, vor allem in den ehemaligen Ostblockländern, sowie die Verhinderung des atomaren Waffenschmuggels im Vordergrund. Langfristig ist Obamas Politik darauf ausgelegt, die restliche Welt von der kompletten atomaren Abrüstung zu überzeugen. Der große Wurf des US-Präsidenten wird auf dem Gipfel voraussichtlich von der Tagespolitik in den Hintergrund gedrängt werden. Vor allem die israelische und die iranische Atomwaffenpolitik sorgen für Kontroversen. Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu schickt lediglich seinen Stellvertreter zum Gipfel. Israel befürchtet, islamische Länder wie die Türkei oder Ägypten könnten den Atomgipfel missbrauchen, um das israelische Atomprogramm anzuprangern. Im Atomstreit mit dem Iran hat Bundeskanzlerin Angela Merkel vor ihrer Abreise nach Washington ein weiteres Mal harte Sanktionen gegen den Iran gefordert.
Militär / Weltpolitik / Terrorismus
12.04.2010 · 13:21 Uhr
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