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Obama verurteilt Gewalt im Iran

US-Präsident Obama unterstützt die Opposition im Iran.Großansicht
Washington (dpa) - US-Präsident Barack Obama hat die blutige Gewalt bei den Protesten im Iran aufs Schärfste verurteilt und den Demonstranten seine Unterstützung zugesichert. Unschuldige iranische Bürger würden gewaltsam unterdrückt, sagte Obama am Montag an seinem Urlaubsort auf Hawaii.

Dabei suchten die Iraner lediglich, ihre Grundrechte auszuüben. «Jedes Mal, wenn sie das getan haben, traf sie die eiserne Faust der Brutalität, sogar während feierlicher Anlässe und an heiligen Tagen», sagte der Präsident weiter. «Die Entscheidung der iranischen Führung, durch Angst und Tyrannei zu herrschen, wird nicht dazu führen, die Hoffnungen (der Bürger) zu vertreiben.»

Zusammen mit allen freien Nationen stünden die USA an der Seite derer, die ihre Grundrechte ausüben wollten, betonte Obama. Die US- Regierung beobachte weiter sehr genau die Geschehnisse im Iran.

Nach den blutigsten Protesten im Iran seit Monaten mit mindestens acht Toten geht das Regime mit Härte gegen seine Kritiker vor. Mehrere enge Berater von Oppositionsführer Mir Hussein Mussawi sowie ein früherer Außenminister wurden nach unbestätigten Angaben festgenommen. Wie die amtliche Nachrichtenagentur IRNA am Montag berichtete, ordnete die Polizei eine Obduktion von fünf der acht Toten an. Darunter ist offenbar auch ein am Wochenende getöteter Neffe Mussawis.

Innenpolitik / Proteste / Iran / USA
28.12.2009 · 22:12 Uhr
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