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Obama und Medwedew erzielen Einigkeit über Abrüstung

Moskau (dts) - US-Präsident Barack Obama und Russlands Präsident Dmitri Medwedew haben sich in Moskau auf einen gegenseitigen Abrüstungsplan geeinigt. Die Staatsoberhäupter regeln darin eine Obergrenze für den Besitz von Atomsprengköpfen und Raketen. Des Weiteren soll das vorhandene Waffenarsenal deutlich verringert werden. Das unterzeichnete Dokument, der neue START-Vertrag über die Begrenzung der strategischen Offensivwaffen zwischen den USA und Russland, wird für zehn Jahre geschlossen. Die derzeitig geregelte Zahl an atomaren Sprengköpfen ist zwischen 1.700 und 2.200 limitiert. Mit dem neuen Vertrag wird eine Obergrenze von 1.500 bis 1.675 Sprengköpfen und Raketen anvisiert. Der zeitliche Rahmen für die Umsetzung der Beschlüsse wurde auf sieben Jahre nach Inkrafttreten des Dokuments festgesetzt. In der Frage des Raketenschildes, das die USA in Osteuropa errichten wollen, konnten die Präsidenten keine Einigkeit erzielen. Russland betrachtet die Pläne der USA als Bedrohung der eigenen Sicherheit. Dennoch streben beiden Länder bessere Beziehungen untereinander an. Obama sagte bei seiner Ankunft in Moskau, dass "wir mehr Verbindendes haben, als Trennendes". Medwedew sagte, dass sich beide Länder ihrer Rolle in der Welt bewusst seien. Es gebe gemeinsame Herausforderungen und Interessen. Medwedew strebe eine Zusammenarbeit an, die "des 21. Jahunderts würdig ist".
Russland / USA
06.07.2009 · 22:17 Uhr
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