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Obama signiert Stahlträger für World Trade Center

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New York (dpa) - Der höchste Stahlträger für den ersten Mann im Staate: US-Präsident Barack Obama hat ein Bauelement für das neue World Trade Center in New York signiert.

Zusammen mit seiner Frau setzte er am Donnerstagabend (Ortszeit) seine Unterschrift auf einen weißen Träger, der einmal ganz oben auf dem dann höchsten Gebäude der USA hängen soll. Das «One World Trade Center» genannte Gebäude entsteht an der Stelle, an der elf Jahre zuvor islamistische Terroristen die Zwillingstürme des World Trade Centers zum Einsturz gebracht und fast 3000 Menschen getötet hatten.

«Wir gedenken. Wir bauen wieder auf. Wir kommen stärker zurück», schrieb Obama mit rotem Stift auf den Stahlträger. Nach dem Präsidenten folgten noch Bürgermeister Michael Bloomberg und die Gouverneure von New York und New Jersey, Andrew Cuomo und Chris Christie. Alle hatten die 22. Etage des 104-stöckigen Gebäudes besucht. Obama war zuletzt vor einem dreiviertel Jahr hier - zum zehnten Jahrestag der Anschläge vom 11. September 2001.

Der einst «Freedom Tower» und jetzt nur noch «One World Trade Center» genannte Turm ist seit Ende April das höchste Gebäude New Yorks, wächst aber noch weiter. Das 104. und letzte Stockwerk wird zwar gerade gebaut, das gut 400 Meter hohe Gebäude bekommt dann aber noch eine gewaltige Spitze. Mit 541 Metern ist es dann 1776 Fuß hoch - das Gründungsjahr der USA. Noch sind Dutzende Stockwerke aber unverkleidete Gerippe, die blaue Glasverkleidung wächst erst langsam auf der Außenhaut. Der Milliardenturm, der seit 2006 gebaut wird, soll Anfang 2014 fertig werden.

Obama war auch in New York, um Geld für seinen Wahlkampf zu sammeln. Im West Village traf er sich dazu im verhältnismäßig kleinen Kreis im Haus von Sarah Jessica Parker («Sex and the City») und Matthew Broderick («The Producers»). Der Abend wurde von der mächtigen «Vogue»-Chefredakteurin Anna Wintour moderiert, mit dabei waren auch die Schauspielerinnen Meryl Streep und Olivia Wilde, der Designer Michael Kors und Musiklegende Aretha Franklin. Für die geladenen Gäste kostete die warme Mahlzeit nach Angaben von «New York Times» und CNN 40 000 Dollar (31 700 Euro).

Architektur / Terrorismus / USA
15.06.2012 · 14:03 Uhr
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