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Obama setzt sich für Neuanfang zwischen USA und Islam ein

Kairo (dts) - US-Präsident Barack Obama hat sich in seiner Rede in Kairo für einen Neuanfang in den Beziehungen zwischen den USA und dem Islam eingesetzt. Dabei ging der US-Präsident darauf ein, dass Amerika und der Islam sich nicht ausschließen, sondern dass es viele Überschneidungen gibt, zum Beispiel bei Prinzipien der Gerechtigkeit und Toleranz. Obama betonte, dass es anhaltende Bemühungen geben müsse einander zuzuhören und voneinander zu lernen. Außerdem dürfe laut dem US-Präsident die Spannung zwischen Israelis, Palästinensern und der arabischen Welt nicht außer Acht gelassen werden. Für die Israelis sei es an der Zeit, den Palästinensern einen eigenen Staat zuzugestehen. Umgekehrt müssten die Palästinenser das Existenzrecht der Israelis anerkennen. Außerdem wiederholte Obama seine Forderung, dass Atomwaffen abgeschafft werden und Atomenergie nur noch für friedliche Zwecke genutzt wird.
Ägypten / USA / Obama
04.06.2009 · 13:27 Uhr
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