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Obama schließt Militäreinsatz gegen Iran nicht aus

Pittsburgh (dts) - US-Präsident Barack Obama hat einen Militäreinsatz gegen den Iran nicht ausgeschlossen. Wie er gestern nach dem G20-Treffen sagte, bevorzuge er die diplomatische Lösung, aber notfalls müssten auch Sanktionen erwogen werden, "die Biss haben". Obama sagte weiter, dass die USA keine Option ausschließen würden, "wenn es um Fragen der nationalen Sicherheit Amerikas geht." Gestern war bekannt geworden, dass der Iran eine zweite Urananreicherungsanlage baut, dies aber angeblich jahrelang verheimlicht hatte. Obama, der britische Premierminister Gordon Brown und der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy forderten den sofortigen Zugang der Internationalen Atombehörde (IAEO) zu den iranischen Atomanlagen. Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad wies die Vorwürfe zurück und sagte, dass die iranische Informationspolitik "völlig legal" sei. Er habe auch kein Problem damit, dass IAEO-Inspekteure die Anlage kontrollierten. Am kommenden Donnerstag wollen Deutschland, Großbritannien, China, Frankreich, Russland und die USA in Genf mit dem Iran über sein Atomprogramm verhandeln.
USA / UN / Iran / Atomprogramm
26.09.2009 · 12:39 Uhr
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