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Obama ruft neue Initiative zur Förderung der Exporte ins Leben

Washington (dts) - US-Präsident Barack Obama hat heute eine neue Initiative zur Förderung der Exporte ins Leben gerufen. Laut Angaben des Weißen Hauses gehören dem Kabinett unter anderem US-Außenministerin Hillary Clinton sowie der Finanz- und der Handelsminister an. "In Zeiten, in denen Millionen Amerikaner keinen Job haben, ist die Förderung von Exporten auf kurze Sicht ein Muss", sagte der US-Präsident. Innerhalb von fünf Jahren will Obama die US-Exporte verdoppeln und dabei über zwei Millionen neue Arbeitsplätze schaffen. Deshalb sollte die Regierung jede verfügbare Ressource für diese Mission zugänglich machen, sagte Obama vor Unternehmern. Ein Kernpunkt des Vorstoßes ist ein finanzieller Anreiz für exportorientierte Unternehmen, zu dem Obama jedoch nichts konkreteres sagte. Im vergangenen Jahr lag die Importrate der USA deutlich höher als die der Exporte. Das Land beschwert sich über die Ungleichheiten im weltweiten Handel und will diese abbauen. So fordert Obama China als das größte Exportland einen "marktorientierten Wechselkurs" für seine Währung zuzulassen. Die USA kritisieren China seit langem für die Währungspolitik, welche ein starkes Ungleichgewicht zwischen Kosten für Importe und Exporte zur Folge hat.
USA / Weltpolitik / Wirtschaftskrise / Unternehmen
11.03.2010 · 22:57 Uhr
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