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Obama redet Pennälern ins Gewissen

US-Präsident Obama ist von der Notwendigkeit einer guten Schulbildung überzeugt.Großansicht
Washington (dpa) - US-Präsident Barack Obama hat den Pennälern zum Schuljahresbeginn an diesem Dienstag gehörig ins Gewissen geredet. In einer Rede betonte Obama nach einem vom Weißen Haus vorab verbreiteten Text die Notwendigkeit einer guten Schulbildung.

Zugleich rief er jeden einzelnen Schüler dazu auf, sich im Interesse des Landes Mühe zu geben: «Was Ihr heute in der Schule lernt, entscheidet darüber, ob wir als Nation unsere größten Herausforderung in der Zukunft bestehen können.»

Die Rede, die Obama an diesem Dienstag in einer High School in Arlington (Bundesstaat Virginia) halten will, ist bereits im Vorfeld auf scharfe Kritik der Opposition gestoßen. Republikaner sowie konservative Eltern lehnten den geplante Auftritt Obamas und die Übertragung der Rede in alle amerikanische Schulen ab. Einige äußerten die Befürchtung, die Schüler könnten politisch indoktriniert werden. Einige Eltern drohten, ihre Kinder zu Hause zu lassen. Besonders stark war der Widerstand in Texas.

Die Rede Obamas markiert zugleich das Ende der politischen Sommerpause in Washington. Obama, dessen Popularität laut Umfragen spürbar gesunken ist, stößt dabei auf erhebliche Schwierigkeiten. Vor allem seine geplante Gesundheitsreform - sein wichtigstes innenpolitisches Reformvorhaben - stößt auf Widerstand. Um dabei wieder die Initiative zu gewinnt, spricht Obama am Mittwoch vor beiden Parlamentskammern zum Thema Gesundheit.

Präsident / Bildung / Schulen / USA
07.09.2009 · 20:34 Uhr
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