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Obama: Kein Weg zurück für Ägypten

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Washington (dpa) - US-Präsident Barack Obama ist zuversichtlich, dass in Ägypten eine «repräsentative Regierung» zustande kommt, mit der die USA zusammenarbeiten können. Voraussetzung sei ein «geordneteter» Übergangsprozess, sagte Obama am Sonntagabend in einem Interview des US-Senders Fox.

Fest stehe: «Ägypten wird nicht zu dem zurückkehren, was es war.» Auf die Frage nach der Rolle der Muslimbruderschaft in einer künftigen Regierung äußerte sich der Präsident zurückhaltend. Die Islamistenbewegung sei gut organisiert, räumte Obama ein, aber sie sei nur eine Gruppe im Land. Er warnte davor zu sagen, «dass unsere einzigen beiden Optionen die Muslimbruderschaft oder die Unterdrückung des ägyptischen Volkes sind».

Obama bekräftigte in dem Interview seinen Aufruf zu einem «geordneten bedeutungsvollen Übergang» in Ägypten. «Nur er weiß, was er tun wird», antwortete der Präsident auf die Frage, ob Mubarak unter dem Druck der anhaltenden Massenproteste doch in Kürze zurücktreten werde.

Unruhen / Ägypten / USA
08.02.2011 · 07:05 Uhr
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