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Obama hält an bemannter Mars-Mission fest

Washington (dts) - Die Vereinigten Staaten planen weiterhin eine bemannte Mission zum Mars. US-Präsident Barack Obama erklärte gestern im Kennedy-Raumfahrtzentrum in Florida, er werde an dem für die Jahre um 2035 angedachten Projekt festhalten. Bis 2025 soll dazu eine neue Langstrecken-Rakete entwickelt werden, die es ermöglicht, Menschen auf den Mars zu schicken. "Sie wird uns als Ersten erlauben, bemannte Missionen über den Mond hinaus in die Tiefen des Alls zu unternehmen", sagte Obama. US-Astronauten sollen dann zunächst die Umlaufbahn des Mars erreichen und später auch auf dem Planeten landen. Der US-Präsident wolle der NASA innerhalb der nächsten fünf Jahre zu diesem Zweck sechs Milliarden US-Dollar zur Verfügung stellen. Damit wehrte sich Obama auch gegen Vorwürfe, das Raumfahrtprogramm der USA außer Acht zu lassen. Das Constellation-Programm, ein Projekt zum Bau von aufwändigen Raumfahrzeugen, das noch der ehemalige Präsident George W. Bush auf den Weg gebracht hatte, soll aber weiter ausgesetzt bleiben.
USA / Raumfahrt / Wissenschaft
16.04.2010 · 08:58 Uhr
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