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Obama gibt Verzögerung bei Guantanamo-Schließung zu

Washington (dts) - US-Präsident Barack Obama hat erstmals zugegeben, die Schließung des umstrittenen Gefangenenlagers Guantanamo auf Kuba nicht fristgerecht einhalten zu können. Gegenüber dem US-Nachrichtensender Fox News sagte Obama, dass er "nicht enttäuscht" sei, dass der angestrebte Termin im Januar nicht eingehalten werden könne, da die Umsetzung von vornherein ein schwieriges Unterfangen war. Einen neuen Termin nannte der US-Präsident nicht, jedoch solle das Gefängnis noch im Laufe des kommenden Jahres geschlossen werden. Nach seinem Amtsantritt im Januar dieses Jahres sagte Obama, dass er das Gefängnis innerhalb eines Jahres schließen wolle. Derzeit sind noch 215 Menschen in Guantanamo inhaftiert, darunter auch Chalid Scheich Mohammed, einer der Drahtzieher der Anschläge vom 11. September 2001. Im Gespräch mit dem US-Sender CNN kündigte Obama derweil an, dass er den Einsatz in Afghanistan noch innerhalb seiner Amtszeit beenden wolle. Demnach wolle Obama seinem Nachfolger "einen reinen Tisch" hinterlassen.
USA / Terrorimus / Gefängnis
18.11.2009 · 21:11 Uhr
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