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NSU-Terroristen bereiteten Morde offenbar akribisch vor

Beate Zschäpe zwischen ihren Anwälten Wolfgang Heer und Anja Sturm. Foto: Peter KneffelGroßansicht

München (dpa) - Die Terroristen des «Nationalsozialistischen Untergrunds» (NSU) haben ihre Anschläge offenbar akribisch geplant. In der letzten Wohnung des mutmaßlichen Terror-Trios in Zwickau sei umfangreiches Kartenmaterial gefunden worden, berichtete ein BKA-Beamter vor dem Oberlandesgericht München.

Insbesondere seien Stadtpläne sowie Routenplaner-Ausdrucke zu den Städten Nürnberg, München, Dortmund und Kassel gefunden worden. Überall dort gab es auch Mordanschläge der Gruppe.

Darüber hinaus fanden die Ermittler Listen mit insgesamt 267 Institutionen und Einrichtungen in den vier Städten - darunter Büros von Parteien, muslimische Einrichtungen, Beratungsstellen für Asylbewerber.

Prozesse / Terrorismus / NSU
15.10.2013 · 14:13 Uhr
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