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NSU-Prozess ausgebremst - Keine Aussagen zur Tatwaffe

München (dpa) - Ein Zeuge sagte nichts, der zweite meldete sich krank: Der NSU-Prozess ist heute ausgebremst worden. Eigentlich wollte sich das Münchner Oberlandesgericht mit der Frage nach der Tatwaffe beschäftigen, mit der neun Menschen erschossen wurden. Zwei wichtige Zeugen aber sagten nicht aus. Einer von ihnen kann nach Ansicht des Gerichtes von einem «umfassenden Auskunftsverweigerungsrecht» Gebrauch machen - weil er sich sonst womöglich selbst belastet.

Prozesse / Terrorismus / NSU
13.11.2013 · 16:10 Uhr
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