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NSU-Nebenkläger erheben schwere Vorwürde gegen Gericht

München (dpa) - Im NSU-Prozess haben Nebenklagevertreter dem Oberlandesgericht München mangelnden Aufklärungswillen vorgeworfen. Es geht um die Rolle eines ehemaligen Verfassungsschützers beim Mord an Halit Yozgat in Kassel. Der Senat hatte es abgelehnt, die kompletten Akten aus dem Verfahren gegen den Ex-Verfassungsschützer Andreas T. zu den Akten zu nehmen. Die Verhandlung wurde unterbrochen. T. saß im hinteren Raum eines Internet-Cafés in Kassel, als die Neonazi-Terroristen dort im April 2006 Halit Yozgat ermordeten. Er behauptet, nichts von der Tat mitbekommen zu haben.

Prozesse / Terrorismus / NSU
03.12.2013 · 10:54 Uhr
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