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NSU-Affäre: Thüringer Verfassungsschutzpräsident muss Posten räumen

Erfurt (dts) - Der Präsident des Verfassungsschutzes in Thüringen, Thomas Sippel, muss seinen Posten räumen. Wie der thüringische Landesinnenminister Geibert am Dienstag mitteilte, werde Sippel in den einstweiligen Ruhestand versetzt. Hintergrund der Entscheidung ist die Affäre um die Neonazi-Terrorzelle "Nationalsozialistischer Untergrund".

Dem Thüringer und dem sächsischen Verfassungsschutz wird dabei vorgeworfen, unkoordiniert gearbeitet zu haben und so ein mögliches Aufhalten der Terrorzelle verhindert zu haben. Am vergangenen Mittwoch war zudem bekannt geworden, dass der Verfassungsschutz wenige Tage nach Bekanntwerden der Zusammenhänge zur Mordserie des "Nationalsozialistischen Untergrunds" am 11. November 2011 brisante Akten zur Operation "Rennsteig" vernichtet hat. Bereits am Montag hatte Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich den Chef des Verfassungsschutzes, Heinz Fromm, auf sein Gesuch hin entlassen.
DEU / Justiz / Kriminalität / Terrorismus
03.07.2012 · 18:40 Uhr
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