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NSA-Affäre: Brasilien wartet auf Entschuldigung der USA

Rousseff: «Es gibt nur einen Weg, wie wir das Problem lösen: eine Entschuldigung für das, was vorgefallen ist, und zu sagen, dass dies nicht mehr passiert.» Foto: Fernando Bizzera jr.Großansicht

Brasília (dpa) - Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff hat die Verschiebung ihres Staatsbesuchs in den USA mit dem Ausbleiben einer Entschuldigung für Spähaktionen des US-Geheimdienstes NSA begründet.

«Ich wäre gefahren», sagte Rousseff am Mittwoch dem Rundfunksender RBS. Vorher erwarte sie jedoch Zusagen der USA: «Es gibt nur einen Weg, wie wir das Problem lösen: eine Entschuldigung für das, was vorgefallen ist, und zu sagen, dass dies nicht mehr passiert.»

Die NSA soll E-Mails und Telefonverbindungen von Rousseff ausspioniert haben. Die Präsidentin, die am 23. Oktober in die USA hätte reisen sollen, versicherte zugleich, dass die Affäre die wirtschaftlichen Beziehungen beider Länder nicht beeinträchtige.

Geheimdienste / Brasilien / USA
06.11.2013 · 20:35 Uhr
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