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NS-Vergangenheit im Justizministerium wird aufgearbeitet

Berlin (dpa) - Eine unabhängige Kommission soll die NS-Vergangenheit von Mitarbeitern der Bundesjustizbehörden aufarbeiten. Sie wird untersuchen, wie weit in den 1950er und 60er Jahren der Einfluss von Juristen ging, die vor 1945 an Verbrechen der Nationalsozialisten beteiligt waren. Das teilte Ressortchefin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger in Berlin mit. Bekannt ist, dass im Justizministerium und auch beim Bundesgerichtshof zahlreiche Juristen mit NS-Vergangenheit arbeiteten. Das Thema sei bereits untersucht worden, es gebe jedoch Forschungslücken, so die Ministerin.

Justiz / Geschichte / Nationalsozialismus
11.01.2012 · 09:49 Uhr
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