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NRW: Pädagogen beklagen Unstimmigkeiten beim Zentralabitur

Düsseldorf (dts) - Nach den Mathematik-Prüfungen am Dienstag in NRW beklagten Lehrer und Schulleiter im "Kölner Stadt-Anzeiger" (Mittwochausgabe) Unstimmigkeiten beim Zentralabitur. So hätten die Schüler des Grundkurses auf zwei Aufgaben gar nicht vorbereitet sein können, weil das Thema "Funktionsscharen" vom Schulministerium nicht für das Zentralabitur vorgesehen war. Eine Sprecherin des Ministeriums sagte, sie wisse nur von Beschwerden wegen einer Aufgabe.

Und diese sei konform mit den Vorgaben des Ministeriums, da es dabei nicht um das Lösen von Funktionsscharen, sondern um das Lösen einzelner Funktionen gegangen sei. Eine andere Aufgabe war missverständlich formuliert. Zwar korrigierte das Ministerium diese Formulierungen am Montagnachmittag - nachdem mehrere Lehrer auf die Unstimmigkeiten hingewiesen hatten. Für manche war das allerdings zu spät, weil sie sich bereits für eine andere Aufgabe entschieden hatten. Jürgen Baues vom Philologenverband NRW kritisiert das Schulministerium wegen der Unstimmigkeiten: "Gerade weil in den vergangenen Jahren schon viel beim Zentralabitur schief gegangen ist, habe ich kein Verständnis dafür, dass immer noch solche Pannen passieren. Die Schulen brauchen mehr Verlässlichkeit".
DEU / NRW / Bildung
10.05.2011 · 23:10 Uhr
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