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NRW-Grüne wollen Tochter von Neonazi-Opfer für Bundesversammlung nominieren

Düsseldorf (dts) - Die Grünen in Nordrhein-Westfalen wollen bei der anstehenden Wahl des Bundespräsidenten eine Tochter eines Opfers der Neonazi-Terrorserie mitwählen lassen. Dies berichtet die "Rheinische Post" (Mittwochausgabe). Weil der Bundespräsident oberster Repräsentant aller Menschen sei, die hier ihre Heimat haben, sei es "wichtig, dass an seiner Wahl auch eine Bürgerin teilnimmt, deren Vater von den Neonazis der Zwickauer Terrorzelle ermordet wurde", sagte Grünen-Fraktionschef Reiner Priggen der Zeitung.

Wie viele andere Familien habe die in Dortmund lebende Frau großes Leid, Angst und unerhörte Verdächtigungen erfahren müssen. "An Joachim Gauck knüpfen wir damit auch die Hoffnung, dass er neben der Freiheit die Integration zu einem seiner großen Themen macht", so Priggen.
DEU / NRW / Wahlen / Parteien / Terrorismus / Gesellschaft / Gewalt
22.02.2012 · 00:09 Uhr
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