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NPD geht bei Rieger-Erbe offenbar leer aus

Jürgen RiegerGroßansicht
Hamburg (dpa) - Die NPD geht nach einem Medienbericht beim Erbe ihres verstorbenen stellvertretenden Bundesvorsitzenden Jürgen Rieger leer aus. Es gebe ein Testament, in dem allein die Familie begünstigt werde, berichtete NDR Info am Donnerstag.

Die Familie, die keinen Bezug zur rechtsextremen Szene habe, könne entscheiden, was mit dem Vermögen geschehen soll. Rieger war am 29. Oktober im Alter von 63 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls gestorben.

Der Neonazi und Rechtsanwalt hatte in den vergangenen Jahren wiederholt versucht, geeignete Gebäude für ein NPD-Schulungszentrum zu erwerben. Zuletzt ging es dabei um ein Hotel im niedersächsischen Faßberg (Landkreis Celle). Der vermögende Rieger galt wichtiger Kreditgeber der NPD.

Extremismus
05.11.2009 · 13:58 Uhr
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