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Notstand in Umwelt-Katastrophengebiet verlängert

Budapest (dpa) - Der Notstand in Westungarn soll bis Jahresende verlängert werden. Das ungarische Parlament hat am Abend die Regierung dazu ermächtigt. Sie hat demnach weiterhin freie Hand, in den drei betroffenen Bezirken entsprechende Katastrophenschutz- Maßnahmen anzuordnen und umzusetzen. Der Notstand war verhängt worden, nachdem am 4. Oktober aus dem Becken eines Bauxitwerks rund 750 000 Kubikmeter giftigen Bauxitschlamms ausgelaufen waren. Dabei starben in den benachbarten Ortschaften Kolontar und Devecser 9 Menschen, rund 150 wurden verletzt.

Unfälle / Umwelt / Ungarn
19.10.2010 · 03:00 Uhr
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