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Notlandungen von Airbus-Maschinen häufen sich

Paris (dts) - In den letzten Tagen mussten mehrere Maschinen des europäischen Flugzeugherstellers Airbus notlanden. Zuletzt hatte die Crew eines Airbus 320 heute Morgen einen Riss in der Windschutzscheibe des Cockpits festgestellt. Die Besatzung der Maschine, die auf dem Weg nach Moskau war, entschied sich für eine Notlandung in der sibirischen Stadt Nowosibirsk. Der Flugzeughersteller mit Hauptsitz in Toulouse hat damit seit dem Air-France-Unglück über dem Atlantik bereits zum dritten Mal auf sich aufmerksam gemacht. Bei der Flugzeugkatastrophe am Pfingstmontag waren 228 Menschen getötet worden. Die Gründe für den Absturz sind bisher noch nicht geklärt. Am gestrigen Mittwoch musste ein Airbus des Typs A320, der sich auf dem Weg von Las Palmas nach Oslo befand, wegen eines brennenden Triebwerks auf Gran Canaria notlanden. Heute Nacht meldete eine weitere Airbus-Maschine des Typs A330-200 eine Notlandung in Guam, nachdem ein Feuer im Cockpit ausgebrochen war. Bei keiner der Notlandungen gab es Verletzte. Experten sagen jedoch, die vermehrten Berichte über Notlandungen seien nicht auf eine Zunahme von Unfällen zurückzuführen. Vielmehr sei die Aufmerksamkeit für Zwischenfälle auf Linienflügen in Folge des Air-France-Unglücks angestiegen. Unterdessen hat die Gewerkschaft der Air-France-Piloten dazu aufgerufen, die Airbus 330-Flugzeuge zu boykottieren, bis die oft veralteten Geschwindigkeitsmesser durch die Fluggesellschaft ausgetauscht worden seien. Französische Medien hatten berichtet, dass das Unglück des Flugs AF 447 auf einen technischen Defekt der an der Außenseite des Fliegers montierten Geschwindigkeitsmesser zurückzuführen sei.
Frankreich / DEU / Airbus / Flugverkehr
11.06.2009 · 22:19 Uhr
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