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Notarzt bei Angeklagten im Moskauer Pussy-Riot-Prozess

Moskau (dpa) - Im umstrittenen Moskauer Strafprozess gegen die russische Skandalband Pussy Riot haben die drei angeklagten Frauen im Gerichtssaal einen Schwächeanfall erlitten. Als Grund nannte ihr Verteidiger schlechte Behandlung durch die Justiz. Die Musikerinnen hätten kaum geschlafen, wenig gegessen und an den ersten Verhandlungstagen jeweils zwölf Stunden in einem Glaskäfig ausharren müssen. Das sagte der Anwalt laut Agentur Interfax. Notärzte erklärten die Frauen für verhandlungsfähig. Ihnen drohen wegen einer Protestaktion gegen Kremlchef Wladimir Putin je sieben Jahre Haft.

Justiz / Menschenrechte / Russland
01.08.2012 · 12:16 Uhr
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