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Norweger gesteht Mord an Mutter wegen Kampusch-Fall

Oslo (dts) - Im norwegischen Kristiansand hat ein psychisch gestörter Mann gestanden, seine Mutter wegen des Entführungsfalls der Österreicherin Natascha Kampusch getötet zu haben. Der 40-Jährige hatte seine Mutter der Anklage zufolge im vergangenen April erschossen und anschließend mit einer Motorsäge zerstückelt. Als er mit einem Buch über die Entführung von Kampusch auf vollständiges Dessinteresse bei seiner Mutter gestoßen war, sei er "in Zorn geraten", so der Angeklagte zum Hintergrund der Gewalttat. Aufgrund einer durch jahrelangen Drogenkonsum ausgelösten Psychose habe er die Entführte im Moment des Vorfalls für seine eigene Tochter gehalten. Der Täter soll möglicherweise in eine geschlossene Psychiatrie eingewiesen werden.
Norwegen / Kriminalität / Gewalt / Justiz
15.02.2010 · 15:11 Uhr
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