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Norwegens Ministerpräsident nennt Anschläge "nationale Tragödie"

Oslo (dts) - Der norwegische Ministerpräsident Jens Stoltenberg hat die beiden Anschläge in seinem Land als "nationale Tragödie" bezeichnet. Es sei die schlimmste nationale Krise seit dem Zweiten Weltkrieg, sagte Stoltenberg am Samstag. Die Tat sei zudem "unbegreiflich", so der Ministerpräsident.

Am Freitag hatten zwei Anschläge Norwegen erschüttert. Bei einer Bombenexplosion in der Osloer Innenstadt waren am Freitag mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. Kurz danach wurden bei einer Schießerei in einem Jugendlager auf der Insel Utøya in der Nähe der Hauptstadt mindestens 80 Menschen getötet. Unterdessen hat die Polizei einen Verdächtigen festnehmen können, ein 32-jähriger Norweger soll als Polizist verkleidet, das Feuer in dem Ferienlager eröffnet haben. Derzeit geht die Polizei davon aus, dass der 32-jährige Verdächtige auch für die Explosion in Oslo verantwortlich sein könnte. Der Festgenommene soll nach Informationen der Behörden aus der rechten Szene kommen und islamfeindliche Ansichten haben.
Norwegen / Parteien / Terrorismus / Gewalt
23.07.2011 · 09:09 Uhr
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