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Norwegen: Richter entscheidet auf acht Wochen Untersuchungshaft

Oslo (dts) - In der ersten Anhörung des Oslo-Attentäters hat Richter Kim Heger dem Antrag der Polizei stattgegeben und acht Wochen Untersuchungshaft verhängt, davon vier Wochen unter völliger Isolation. Das teilte der Richter am Montag in einer Pressekonferenz mit. Der Beschuldigte wollte laut eigener Aussage ein "Signal an das Volk" senden, gestand jedoch keine Schuld ein.

Üblicherweise dauert die maximale Zeit in Untersuchungshaft lediglich vier Wochen. Die Polizei hatte jedoch acht Wochen beantragt, um mehr Zeit für die Aufklärung der Hintergründe zu haben. Nach norwegischem Recht kann der Attentäter bei einem Mordprozess zu maximal 21 Jahren Haft verurteilt werden. Sollte er wegen psychischer Störungen für unzurechnungsfähig erklärt werden, käme er auf Dauer in eine geschlossene psychiatrische Einrichtung. Die Anhörung fand aus Gründen der Sicherheit unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Das entschied das Gericht kurz vor der Anhörung.
Norwegen / Justiz
25.07.2011 · 15:40 Uhr
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