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Normpumpen - aber nicht von der Stange

(pressebox) Erkrath, 04.05.2012 - Normpumpen arbeiten beispielsweise in leistungsstarken Heizungs- und Kälteanlagen, sie versorgen Fernheizungen, Klimaanlagen und Kühltürme. Die Vorgaben der EN 733 (DIN 24255) für Wassernormpumpen legen das Leistungsraster und die Hauptmessungen so fest, dass ein Austausch gegen andere Fabrikate ohne Änderungen an der Rohrleitung und Grundplatte möglich ist. Jeder Hersteller versucht deshalb, seine Pumpen mit so attraktiven und nützlichen Features auszustatten, um sich von anderen Herstellern abzuheben.

Grundfos kann bei seinen Norm- (NK) und Blockpumpen (NB) eine ganze Reihe von besonderen Lösungen vorweisen. Durch die hochwertige Kataphorese-Beschichtung (mit Hilfe einer kathodischen Elektrotauchlackierung aufgebrachte Epoxid-Beschichtung zum Schutz vor Korrosion) sind die Pumpen bereits in der Standard-Gussversion für die meisten Aufgaben in der Gebäudetechnik geeignet. In der Regel kommt Gusseisen mit Lamellengraphit des Typs EN-GJL-250 (Grauguss, früher GG25) zum Einsatz. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch eine hohe Formsteifigkeit sowie gute Dämpfungseigenschaften aus und verträgt sehr gut Druckspannungen. Alternativ kann der Betreiber hochwertige Edelstahlvarianten (1.4408 und 1.4517) ordern.

In allen Einsatzfällen profitiert der Betreiber von der grundlegenden Konstruktion beider Bauarten: Aufgrund der Prozess-Bauweise und dem durchgängigen 'Back-Pull-Out-Design' kann die Pumpe bei Wartungsarbeiten in der Rohrleitung eingebaut bleiben. NK-Pumpen sind standardmäßig mit einer Ausbaukupplung ausgestattet. Vorteil: Eine Demontage und ein erneutes Ausrichten des Motors sind nicht erforderlich, was die Stillstandszeit bei jeder Wartung deutlich verkürzt.

Dass gerade beim Fördern großer Wassermengen die Energieeffizienz eine zentrale Rolle spielt, liegt auf der Hand. Deshalb wird es der Betreiber zu schätzen wissen, dass NK- und NB-Pumpen hohe hydraulische Wirkungsgrade aufweisen (z.B. NK/NB 250-400: ?=88 %!). Bei variablen Fördermengen bieten die frequenzgeregelten Varianten NKE bzw. NBE mit dem von Grundfos entwickelten MGE-Hocheffizienzmotor (IE3 standardmäßig bis 22 kW verfügbar) durch das automatische Anpassen der Drehzahl in Kombination mit einer betriebsspezifischen Laufraddimensionierung weitere Einsparmöglichkeiten.

Werden die NBE- und NKE-Pumpen mit einem entsprechenden Sensor ausgestattet, sind mehrere Regelungsarten verfügbar: Konstantdruck / Konstante Temperatur / Konstanter Förderstrom / Differenztemperatur / Differenzdruck. Alle drehzahlgeregelten E-Pumpen von Grundfos sind zudem mit einer Datenbus-Schnittstelle (RS485, GENIbus-Protokoll) zur Anbindung an eine Leitstelle oder an einen Datenlogger ausgestattet.

Mehrpumpen-Anlagen mit bis zu sechs Aggregaten können über den intelligenten Kaskadenregler Control MPC energieoptimiert geregelt werden (Parallelbetrieb). Die Regelung wählt automatisch die optimale Zahl von Pumpen aus und regelt diese entsprechend des jeweiligen Pumpenwirkungsgrads auf den energetisch günstigsten Wert; die Zahl der Reservepumpen ist frei definierbar. Über eine Ethernet-Schnittstelle (VNC-Server) ist es möglich, das Anzeige-Display inklusive aller Bedienfunktionen per Internet-Explorer auf einem externen PC abzubilden.
Produktionstechnik
[pressebox.de] · 04.05.2012 · 14:08 Uhr · 267 Views
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